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Einführung
der IT Prozesskostenrechnung zur effizienteren
Steuerung von Kerngeschäftsfeldern
In Kreditinstituten
ist es – wie in alle anderen Unternehmen – ebenso
wichtig im IT-Controlling eine effektive
(IT-)Kosten- und Erlösrechnung einzusetzen,
um die Entscheidungsträger „zeitnah“ planerisch,
steuerungs- und kontrollmäßig zu unterstützen.
Die Kosten- und Erlösrechnung kann zum einen
auf die Vergangenheit, zum anderen (als Plankostenrechnung)
auf die Zukunft gerichtet sein. In einer praktischen
(IT-)Budgetrechnung wird aber deutlich,
dass zum Zwecke der Entscheidungsfindung und
Rechenschaftslegung zukunftsorientierte Sollziffern
(Plan-Informationen) und vergangenheitsorientierte
IST-Ziffern (Kontrollinformationen) zusammengehören.
Die Planung von Zielen und Aktionen geschieht
auf der Basis vergangener Werte. Entscheidungen
über Zielkorrekturen und zu modifizierenden
Aktionen erfolgen auf der Grundlage von Kontrollinformationen
und Abweichungs-analysen. Auch die Rechenschaftslegung
in den einzelnen Instanzbereichen wird durch
eine Begründung der Abweichungen vorgenommen.
Unabhängig davon, dass es sich zum einen um
geschätzte, zum anderen um tatsächlich erreichte
Größen handelt, enthalten sowohl Zukunfts- als
auch Vergangenheitsrechnungen die gleichen Komponenten:
Kosten als auch Erlöse.
Der Wert
der (IT-)Prozesskostenrechnung liegt
insbesondere in der Identifikation von Prozessen
und Kostentreibern, mit denen Kostenverursachungszusammenhänge
transparent gemacht werden können, so dass das
Management einer Bank Anregungen für strategische
Maßnahmen zur Kostenreduktion im Betriebsbereich
des Kreditinstitutes erhält; hier dürfte die
(IT-)Prozesskostenrechnung den traditionellen
Vollkostenrechnungen überlegen sein. Erfahrungswerte
in der Bankpraxis haben gezeigt, dass durch
eine Einführung einer (IT-)Prozesskostenrechnung
– gerade im Dienstleistungssektor – eine wesentlich
höhere (IT-)Kostentransparenz
aufgrund der kostenstellenübergreifenden Sicht
und aufgrund des starken Abschmelzens des früher
hohen Gemeinkostenblocks (Gemeinkosten von 75
% bis 90 % sind im Bankbereich keine Seltenheit)
sowie die Verknüpfungsmöglichkeiten der Bankkostenrechnung
mit der kontinuierlichen Prozessoptimierung
möglich ist. Dadurch hat insgesamt der IT-Controller
wesentlich schnellere Möglichkeiten effektiv
zu „controllen“ und kann zeitnah dem Entscheidungsträger
notwendige Korrekturmaßnahmen bzw. Steuerungsvorschläge
unterbreiten und mit einleiten.
In dem über 30 Seiten
umfassenden Dokument über IT Prozesskostenrechnung
– Einsatz und Methodik (PPT) werden u.a.
folgende Themen behandelt:
1. Methodik der (IT-)Prozesskostenrechnung
2. (IT-)Prozesskostenaufbau
und -einsatz
3. (IT-)Prozesskosten-
und Gemeinkostenmanagement
4. Mit der (IT-)Prozesskostenrechnung
zum Profit Center
5. Beurteilung und Grenzen
bei der Anwendung der (IT-)Prozesskostenrechnung
6. Fachliteraturangaben
zur weiteren Themenvertiefung
Wir wünschen Ihnen viel
Spaß bei der Lektüre der Datei.
Autor
Dipl.-Betriebswirt (FH) Frank Stark studierte
Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Fulda,
mit den Schwerpunkten "betriebliches Finanz-
und Rechnungswesen und Europäisches Wirtschaftsrecht".
Er ist bei der BMW Bank GmbH in München
tätig, für das IT-Controlling verantwortlich
und baut ein effizientes und internationales
"Bank IT-Controlling" auf.
Seit 1998
bereichert Herr Stark die Fachgruppe “IT-Controlling”
von der Gesellschaft für Informatik e.V.
(www.gi-ev.de) durch sein tatkräftiges Engagement
mit. Er hat eine mehrjährige Erfahrung im Aufbau
von (IT-)Controllingsystemen. Nebenberuflich
ist er als Unternehmens-/IT-Berater und Wirtschaftssachverständiger/Gutachter
tätig und gibt seine Erfahrungen & Know-how
in Fachliteraturen (u.a. “Prozesskostenrechnung
im Bankenbereich”,"IT-Frühwarnsysteme" etc.)
und als Referent auf Kongressen, Konferenzen
und Seminaren weiter.
E-Mail:
stark@it-controlling.net
Querverweis
Zur Thematik "BASEL II - operative IT-Umsetzung"
steht vom Autor außerdem die Präsentation „Operative
IT-Umsetzung von BASEL II - Aufbau
und Umsetzung von wichtigen effektiven IT-Steuerungsinstrumenten“
in Pyramid Commerce zur Verfügung.
über
IT Prozesskostenrechnung – Einsatz und Methodik
(PPT)
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