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Balanced
Scorecard – Von der Strategie zur Aktion
Der Balanced-Scorecard-Ansatz
ist von von Kaplan & Norton entwickelt worden.
Einfach beschrieben ist die sog. „Balanced Scorecard“
ein Instrument, das die Unternehmensstrategie
- die hoffentlich existierende Unternehmensstrategie
- in ein Kennzahlensystem übersetzt. Dieses
Kennzahlensystem besteht aus vier Kennzahlenbereichen,
den sogenannten „Perspektiven“. Das Kennzahlensystem
wird herangezogen, um die Managementprozesse
(Budgetierung, Unternehmensplanung, Ressourcenallokation,
Anreizsysteme, strategische Veränderungsprozesse,
etc.) zu steuern.
Die grundlegende
Idee des Konzeptes der Balanced Scorecard ist,
dass der wirtschaftliche Erfolg einer Organisation
sich auf Einflussfaktoren basiert, die hinter
den finanziellen Zielgrößen stehen und die
Zielerreichung ursprünglich bestimmen. Die Beurteilung
des wirtschaftlichen Erfolgs einer Organisation
mittels des Balanced Scorecard Ansatzes ist
besonders für Unternehmen mit hohen immatriellen
Werten (z.B. in Gestalt von intellektuellem
Kapital wie besondere Forschungs- und Entwicklungsleistungen,
z.B. ausgedrückt in Lizenzen) wichtig und führt
zu strategieorientierten Bewertungen der Organisation
sowie in verstärkten Investitionen in zukunftsorientierte
immaterielle Bereiche wie z.B. Produkt- und
Prozessinnovationen, Mitarbeiterfähigkeiten
und Wissensmanagement. Damit finden die wertschöpfenden
strategischen Faktoren und die Bildung immaterieller
Werte adäquate Berücksichtigung bei der Formulierung
des strategischen Zielsystems da sie nachhaltig
die Erreichung der finanziellen Ziele bestimmen.
Die Balanced
Scorecard ist ein unternehmensindividuelles
Ziel-, Kennzahlen- und Managementsystem. Zunächst
werden die strategischen Ziele in ein Ziel-
und Kennzahlensystem überführt, ein kaskadisches
Ziel- und Kennzahlensystem. Danach erfolgt die
Integration der Inhalte in die Management-Prozesse.
Zur Steuerung einer Organisation ist es erforderlich,
das aus ihrer Strategie klar formulierte, messbare
und kontrollierbare Steuerungsgrößen abgeleitet
werden und diese - in den erfolgsbestimmenden
Perspektiven „ausbalanciert“ - sowohl dem Management
als auch den Mitarbeitern die Richtung zu weisen.
Balanced
Scorecard zählt bereits jetzt zu den bedeutesten
Management Praktiken des 20 Jhd. (Harvard Business
Manager, 2001).
- In dem über 100 Seiten umfassenden Dokument
werden u.a. folgende Fragestellungen behandelt?
- Was ist der Grundgedanke von Balanced
Scorecard?
- Was ist die Motivation für Balanced
Scorecard (BSC)?
- Worin liegen Nutzenpotentiale für die
Anwendung eines BSC-Programms?
- Wie sind Vision, Mission und Strategie
grundsätzlich definiert und worauf setzt
Balanced Scorecard konkret auf?
- Welches sind die grundsätzlichen Anwendungsfelder
für ein BSC-Programm?
- Welches sind die vier Standardperspektiven
(Beispiele für Ziele und Kennzahlen)?
- Was sind strategische Ziele (Spielregeln)
und worauf ist bei der Wahl der Kennzahlen
zu achten?
- Welches sind die sieben Schritte zum
Aufbau eines BSC-Tableaus?
- Welche Inhalte (Perspektiven, Ziele,
Ursache-Wirkungsbeziehungen, Ergebniskennzahlen,
Leistungstreiber jeweils mit Soll- und Istwerten
sowie Maßnahmen) sollten in ein BSC-Tableau
integriert werden?
- Nach welchen Kriterien können die BSC-Tableaus
innerhalb der Organisation heruntergebrochen
werden (Ergebnisse einer empirischen Studie)?
- Welches sind die Management Prozesse
(z.B. Kommunikation der Strategie, Planungsprozesse,
Anreizsysteme, etc.), in welche die Balanced
Scorecard Inhalte zu integrieren sind?
- Wie sieht grundsätzlich der Fahrplan
für die Einführung eines BSC-Programms aus?
- Welche Fehler sollten bei der Einführung
eines BSC-Programms vermieden werden?
- Welche Kennzahlentypen werden in einem
BSC-Programm verwendet (Ergebnisse einer
empirischen Studie)?
- Wie viele Kennzahlen werden in einem
BSC-Programm verwendet (Ergebnisse einer
empirischen Studie)?
- Wie viel Prozent der Kennzahlen sind
erfahrungsgemäß. in den vorhanden IT-Systemen
vorhanden (Ergebnisse einer empirischen
Studie)?

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