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ITIL - Einführung über
Release Management
Wie der Name ITIL (:= IT
Infrastructure Library) ausdrückt, besteht es
aus einer großen Anzahl von Büchern. Es ist
ein herstellerunabhängiges Regelwerk der zentralen
Informatikstelle-Beratungsstelle der britischen
Regierung, der CCTA (:= Central Computer & Telecommunication
Agency).
Das Regelwerk enthält die
Erfahrungen aus über 30 Jahren IT-Betrieb und
wird ständig weiterentwickelt und gepflegt,
um aktuelle Entwicklungen zu reflektieren und
nutzbar zu machen. Zum Leitgedanken von ITIL
gehört, dass IT-Dienstleistungen alleine dazu
da sind, die Geschäftsprozesse und die Mitarbeiter
der Servicenehmer in ihrer Auftragserfüllung
zu unterstützen. In den Regelwerken wird deshalb
konsequent auf die Bedeutung der Servicequalität
hingewiesen.
Da Software zunehmend als
wichtiger Vermögenswert betrachtet wird, dem
häufig sogar strategische Bedeutung beigemessen
wird, ist die Kontrolle dieser Software obligatorisch.
Folgende Aspekte sind dabei u.a. wichtig:
- Präventiv-Maßnahmen zu implementieren
(z.B. um Raubkopien zu verhindern)
- Konsistenz, d.h. z.B. Kompatibilität
zwischen Client- und Server-Programmen
- Lizenzen, z.B. es dürfen von der Software
zu keinem Zeitpunkt mehr als die vereinbarte
Anzahl von Usern das Programm gleichzeitig
nutzen
Release-Management ist zuständig
für die Speicherung der autorisierten Software
(z.B. eigenentwickelte, zugekaufte oder lizenzierte
Software), die Freigabe der Software für die
Produktivumgebung, Verteilung der Software an
Remote Standorte sowie Implementierung der Software,
um sie in den Betrieb zu nehmen.
In dem 19 Seiten umfassenden
Dokument werden u.a. folgende Themen und Fragestellungen
behandelt:
- Warum Release Management (und Voraussetzungen)?
- Release Management - Aufgaben und wichtige
Begriffe
- Funktionen einer Software Library
- SW Release & Distribution Prozesse
- SW Release Management - zu beliefernde
Komponenten
- Nutzenpotentiale
- Kosten
- Potentielle Schwierigkeiten
- Best Practice Erfahrungen

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